VWW
Viktor Wolfgang Weichbold

Theologie


Meine Bücher zu theologischen Themen

Jesus von Nazareth. Eine zeitgemäße Biographie

Geschrieben für Gläubige des  21. Jahrhunderts, die die Grundlagen ihres Glaubens in einer Weise  dargestellt sehen möchten, die dem wissenschaftlichen Denken und einem aufgeklärtem Weltbild verpflichtet ist. Eine umfassende Darstellung des Lebens und Wirkens Jesu: nicht ohne Hypothesen -  doch konsistent und realistisch. Ein Gesamtbild der Anfänge des Christentums und zugleich eine Überwindung der alten Trennung zwischen dem Jesus des Glaubens und dem Jesus der Geschichte.

Das Frontbild zeigt den auferstandenen Jesus, der sich am See Genesareth Petrus und sechs anderen Jüngern zeigt (Joh. 21, 1-14). Diese Begebenheit ist historisch. Dafür sprechen Merkmale des Erzählstils des Johannesevangeliums, die insgesamt darauf hinauslaufen: dass das Johannesevangelium in mehreren Punkten die zuverlässigere historische Quelle für das Leben Jesu ist als die Synoptiker. Nicht zufällig enthält das Johannesevangelium  mehrfache Hinweise und Bekräftigungen, dass sein Autor ein Zeuge der Geschehnisse war: ein Hieb auf die Synoptiker, von denen kein einziger ein Augenzeuge war.

Informationen zum Buch:

Leider derzeit nicht mehr lieferbar. Das Buch ist auf der Suche nach einem neuen Verlag.

 





Zum Verhältnis empirischer und theologischer Sätze in der Praktischen Theologie

Eine Untersuchung über die logischen Beziehungen zwischen theologischen und empirischen Sätzen

Vor 30 Jahren verfasst - und noch immer unüberholt. Vermutlich die beste Grundlegung der empirisch-praktischen Theologie, die derzeit existiert.

Die zwei Ausgangspunkte der Untersuchung:

1) aus theologischen Sätzen folgen keine empirischen, und umgekehrt; und     

2) ein empirischer Satz falsifziert keinen theologischen Satz, und umgekehrt.    

Daraus ergibt sich die leitende Idee zur Grundlegung der Praktischen Theologie: dass empirische und theologische Sätze nicht miteinander vermischt, sondern in getrennten Theorien behandelt werden müssen. Praktisch-theologische  Theorien sind demnach dual aufgebaut: sie bestehen aus einer empirischen  Ebene und einer theologischen Ebene. Ihre Vermittlung erfolgt durch das  Verfahren der Applikation, das ebenfalls beschrieben wird. Dabei gilt das Prinzip der logischen Isomorphie (bzw. Homomorphie). Es besagt, dass die logischen Beziehungen zwischen den Sätzen der empirischen Ebene gleich sein müssen wie die logischen Beziehungen zwischen den Sätzen der theologischen Ebene.    

Informationen zum Buch:                            

Hamburg 1992, Verlag Dr. Kovac  (THEOS - Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse), Format A5, 140 Seiten, ISBN 978-3-86064-058-6