viktor wolfgang weichbold    
         
         

Zum Verhältnis empirischer und theologischer Sätze in der Praktischen Theologie

 

  Am Anfang dieser Untersuchung steht die elementare Einsicht:

1) aus theologischen Sätzen folgen keine empirischen, und umgekehrt; und

2) ein empirischer Satz falsifziert keinen theologischen Satz, und umgekehrt.

Daraus ergibt sich die leitende Idee zur Grundlegung der Praktischen Theologie: dass empirische und theologische Sätze nicht miteinander vermischt, sondern in getrennten Theorien behandelt werden müssen.

Praktisch-theologische Theorien sind demnach dual aufgebaut: sie bestehen aus einer empirischen Ebene und einer theologischen Ebene. Ihre Vermittlung erfolgt durch das Verfahren der Applikation, das ebenfalls beschrieben wird. Für dieses Verfahren gilt das Prinzip der logischen Isomorphie (oder einfacher: Homomorphie). Es besagt, dass die logischen Beziehungen zwischen den Sätzen der empirischen Ebene gleich sein müssen wie die logischen Beziehungen zwischen den Sätzen der theologischen Ebene.

 

   
   
     
Eine Untersuchung über die logischen Beziehungen zwischen theologischen und empirischen Sätzen    
   
     
Vor 20 Jahren verfasst - und immer noch unüberholt. Vermutlich die beste Grundlegung der empirisch-praktischen Theologie, die existiert.    
   
   
   
     
Informationen zum Buch    

Hamburg 1992, 140 Seiten
ISBN 978-3-86064-058-6

Verlag Dr. Kovac / THEOS - Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 3

   
   
   
     
   

 

 
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